Press Release 2011

Mittlerweile sind es etwas mehr als drei Jahr, seit der ersten Session von Peter, Urs, Thomas, Peps, Dario und Matthias. Im Juni 2008 trafen sich die sechs Herren erstmals in einem Probelokal und improvisierten einen Abend lang etwas Country, Blues und Rock&Roll. Vom ersten Ton an, verstanden sich die Musiker auf Anhieb! Diese erfahrenen Männer, zwei von EX-Sunday Skifflers, zwei von EX-Double Trouble und zwei von M-Project standen alle schon ein vielfaches auf Bühnen.

Eiligst wurde ein Band-Name gesucht, der nach kurzer Zeit einstimmig gefunden wurde!“Tuff Enuff“ soll die neue Country-Band vom Zürichsee heissen! Verschiedene Songs (Country, Blues & Rock&Roll) wurden einstudiert und am 15. Januar 2009 durfte die Band ihren Première – Auftritt in Wädenswil starten! Dieses erste Konzert war ein voller Erfolg bei vollem Haus und die Musiker waren sich einig, dass dies der richtige Weg ist!

Das Sprungbrett zum Erfolg war ganz klar an der Country Night Forch, als Vorgruppe von Rolf Raggenbass. Tuff Enuff konnte vor über 800 Personen spielen und erntete einen tobenden Applaus und sensationelle Kritik! Weitere gute Konzerte gab es im ersten Jahr und man kann sagen: Der Startschuss traff mitten ins Schwarze!! Ein weiteres Highlight war die Organisation für das erste eigene Konzert in der Vogtei in Herrliberg im Oktober 2009. Grosses Bedenken waren die 325 Sitzplätze! Wer kennt denn schon Tuff Enuff? Bringt die Band überhaupt die halbe Vogtei voll? Volles Haus….von dieser Idee ist nicht zu denken! Man wird sehen und aus diesem Grunde wird kein Vorverkauf sondern Abendkasse gemacht! Was allerdings an diesem Tag X an der Abendkasse abging, davon hätten die Tuffer`s nicht einmal zu träumen versucht! Innert einer halben Stunde waren die Tickets verkauft und etwa 150 Personen mussten verärgert wieder den Heimweg antreten, da sie keinen Eintritt mehr ergattern konnten. Absolut Ausverkauft!!!! Das Abschlusskonzert spielte die Band im Lucky`s Saloon in Siegershausen. Auch da konnte Tuff Enuff nach einem erfolgreichen Gig wieder viel Applaus und viel Lob nach Hause mitnehmen.


Interview – „Keepin’ It Rural“: Tuff Enuffs brandneues „Landei“

countrystylecoverVor fünf Jahren haben sich sechs Urgesteine der Schweizer Country-Musiker-Szene zusammengefunden und im wahrsten Sinne des Wortes eine zähe Truppe auf die Beine gestellt. Tuff Enuff wurde geboren. Seither war die Band recht produktiv. Diesen Februar brachte sie bereits ihren zweiten Silberling auf den Markt. Country Style traf sich in einer gemütlichen Cafeteria mit den Machern Peter Burkhardt und Peps Dändliker.

Heinz Scheller: Wer war der Initiator oder auch der Gründervater Eurer Truppe?
Peter Burkhardt: Eigentlich gibt es keinen Übervater. Als sich die Sunday Skifflers auflösten, wurde ich von Urs Marti gefragt, ob ich Lust hätte, mit ihnen musikalisch etwas zu unternehmen. Da ich bei meiner damaligen Band Double Trouble nicht mehr ganz glücklich war, sagte ich zu. Heinz Busch und René Herter (Schlagzeug & Bass der Sunday Skifflers) wollten jedoch nicht mehr weitermachen, und so gesellten sich Thomas Gisler von Double Trouble, sowie Dario Dall’Angelo und Matthias von Orelli dazu. Wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut, und so entstand eigentlich eine Double-Trouble-Skiffle-Gemeinschaft.

Welche Philosophie versteckt sich hinter Eurem Bandnamen Tuff Enuff?
Peter: Eigentlich steckt keine spezielle Philosophie dahinter. Bei der Namenssuche erinnerte ich mich an einen Titel der Fabulous Thunderbirds, Tuff Enuff, welcher mir sehr gut gefiel. Dieser Song wurde auch von Wynonna Judd countrymässig schön interpretiert. Und so haben wir uns für diesen Songtitel als Bandnamen entschieden.

Peps Dändliker: Wir suchten wieder einen Doppelnamen, wie ihn die beiden früheren Bands hatten. Heisst Tuff Enuff auch zäh genug für weitere zehn Jahre Vollgas auf der Bühne?
Peps: Genau das hoffen wir natürlich. Vor allem im Bluesbereich gibt es ja viele ältere Semester. Das werden wir bestimmt auch schaffen.

Wie viel Sonntag-Skiffle steckt noch in Tuff Enuff?
Peps: Relativ wenig. Von der Instrumentierung her bräuchten wir das Waschbrett eigentlich nicht unbedingt. Der optische Effekt hingegen ist von grosser Bedeutung und bringt vielfach den gewünschten Funken zwischen Publikum und Band. Die Band spielte einmal wegen Ferienabwesenheit ohne meine Skiffle-Einlage. Die Meinung war einheitlich: Es fehlt etwas ganz Charakteristisches. Eure neue CD „Keepin’ It Rural“ strotzt vor Roots-Music.

Seid Ihr erklärte Gegner der Country-Pop-Szene?
Peter: Country-Pop im Stil von Lady Antebellum ist definitiv nicht meins. New Country hingegen, wie er beispielsweise von Toby Keith gemacht wird, finde ich sehr gut. Ich brauche einfach auch ein bisschen Rock im Sound. Bis vor 15 Jahren war ich ein eingefleischter Blues-Fan. Zum Country bekehrt haben mich dann Heinz & Silvia Oswald von den Hombi-Stompers. Sie haben mich mit ihrer Linedance-Musik auf den Geschmack gebracht. Heute bin in beiden Stilrichtungen gern dabei. Auch Euer neustes Werk enthält wieder eine Eigenkomposition, All Day Long. Wie entstand der Song?
Peter (lacht): Bei mir in der Hauswartwerkstatt. In der Mittagspause setze ich mich da manchmal mit meiner alten Reisegitarre hin und experimentiere ganz spontan mit Melodien. Wenn mir eine Idee gefällt, nehme ich diese mit dem iPhone auf und mache später einen Text dazu. Das Resultat präsentiere ich meinen Jungs, welche dann noch ihre musikalischen Einflüsse beisteuern.

Wie stellt Ihr die Songs für eine neue CD zusammen?
Peps: Peter führt unsere Songlisten und stellt eine Auswahl von gut 25 Liedern zusammen. Diese werden dann von der ganzen Band im Sterneprinzip gewertet. Die Songs mit den meisten Sternen werden dann auf der CD verewigt – ein ganz demokratisches Auswahlverfahren.

Wie, das heisst mit welcher Aufnahmetechnik, habt Ihr den Silberling produziert?
Peter: Wir haben alle Songs zusammen als Band eingespielt und sind nicht als einzelne Musiker ins Studio gegangen. So wurden alle Lieder 1 : 1 aufgenommen.
Peps: Es war uns wichtig, die CD mit den eigenen Livebandmitgliedern zu produzieren. So kaufen die Leute genau die Musik, die sie beim Konzert gehört haben.

Was war Euch bei der Klangfarbe der neuen Scheibe wichtig?
Peter: „Keepin’ It Rural“ sollte genauso klingen wie eines unserer Konzerte. Unser bandeigener Groove sowie unsere Instrumentierung mussten klar als Tuff- Enuff-Sound erkennbar sein. Was auf der CD drauf ist, steht auch auf der Bühne.
Euer neuer Silberling enthält 13 Songs. Ist 13 für Euch eine Glückszahl?
Peter: Nicht wirklich; eigentlich wollten wir sogar 14 oder 15 Songs draufpacken, aber dazu reichte die Zeit nicht. Wir haben jedoch bereits einen Song mehr als auf unserer letzen CD.  „Keepin’ It Rural“ heisst ja, frei übersetzt, so viel wie „bleiben wir ländlich“.

Habt Ihr vor eine Biobauergemeinschaft zu gründen?
Peter: Absolut nicht. Ich bin zufällig auf Youtube auf diesen Craig-Curtis-Song gestossen und fand  ihn einfach hammermässig. Das Lied gefiel der Band auf Anhieb so gut, dass es flugs zum Titelsong erkoren wurde. Bei einem Bauer organisierten wir einen stilechten John-Deere-Traktor und schossen an einem fröhlichen, sonnigen Nachmittag alle heissen Fotos fürs Cover. Auf Bio sind wir also nicht wirklich spezialisiert.

Was sind die nächsten absoluten Highlights in Eurem Bandkalender?
Peter: Wir haben nur Highlights im Programm. Eines ist sicherlich unser Konzert im Restaurant Harmonie in Winterthur. Wir lieben dort vor allem die gemütliche Stimmung und die gute Atmosphäre.

Ich danke Euch herzlich für das freundliche Gespräch und wünsche viel Erfolg mit „Keepin’ It Rural“.

 

Link zur Homepage: http://www.tuffenuff.ch/